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Zahlen, Zahlen, Zahlen, ...

Üblicherweise kennen wir die Zahlenbedeutungen nur von den Preisangaben unserer Einkäufe, den Startzeiten unserer Termine, den Telefonnummern und dem Kontostand auf der Bank. Doch die Zahlen besitzen noch viel mehr. Sie haben Charakter und Eigenschaften.

Einer der ersten abstrakten Leistungen des Menschen war das Zählen und so wurden den Zahlen von unseren Vorfahren grundsätzliche Wesensmerkmale des Lebens zuerkannt. Ähnlich wie beim Horoskop, wo die Sternzeichen zueinander in Verbindung gebracht wurden zeigt uns die Numerologie mit ihrem Werkzeug, dem Numeroskop die  Qualitäten der Zeit.

Zahlen sind die Grundlagen der Zeitmessung. Dabei ist das Entscheidende die Temporik, die Zeitqualität.  Diese Qualität lässt sich im Numeroskop erspüren. Dabei liefern uns die Zahlenqualitäten des Datums und der Uhrzeit Aufschluss über die Qualität des Augenblicks. Der, der uns am stärksten prägt, ist unser Geburtszeitpunkt. Dort ist der Keim für die Entwicklung der Persönlichkeit gelegt. Was danach folgt will gelebt, erlebt und geliebt sein.

Um unsere persönliche Ordnung in der Welt zu finden, besitzen wir die Zahlen als Hinweise auf ein übergeordnetes Geschehen. Insbesondere geht es dabei darum, den Rhythmus zu finden, der uns mit dem großen Rhythmus des Lebens verbindet. Hier kann uns das Numeroskop helfen, in der richtigen Tonart als Instrument im Orchester des Lebens mitspielen. Die Symbole der Zahlen und deren Verbindungen im Numeroskop sind dabei mit die ältesten Hilfsmittel, die wir zur Verfügung haben. Damit können wir leichter unseren Platz im Orchester des Lebens finden.

Die folgende Übersicht zeigt die Bedeutung der Zahlen von eins bis zehn, eben den Zahlen, die in unserer Kultur die größte Rolle spielen.

 

Die Zahlenbedeutungen

von 1 – 10 in Stichworten

3

 

1

Wille, Persönlichkeit, Ursprung, Anfang, Autorität, Pionier, Unabhängigkeit, Einheit

2

Bewusstsein, Wissen, Intuition, Urteil, Unterscheidung, Zweifel, Denken, Weisheit

3

Ideenreichtum, Entschluss, Lebhaftigkeit, Initiative, praktische Vernunft, Orgasmus

4

Materie, Aufbau, Statik, Macht, Festhalten, Stabilität, das richtige Maß

5

Ordnung, Kontrolle, Organisation, Manipulation, geistige Lehren, Humor, Sinnlichkeit, Leidenschaft

6

Sexualität, Kraft, Energie, Durchsetzung, Naturtriebe, Urgewalten

7

Lebensrhythmus, Ausleben, Lebenskunst, Erfolg durch Mitgehen im Lebensfluss

8

Ausgleich, Harmonie, Gleichgewicht, Schwingung, Übereinkunft nach Verhandlung

9

Bewegung, verborgene Unruhe, Besinnung, innere Dynamik, kreative Energie,

0/10

Chaos, Vollendung, Alles oder Nichts, Wandel des Geschicks, Unbegreifliches

 

 

 

 

 

 

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Ein Beispiel aus dem

Die Zahl Drei

Mit der „Drei“ beginnt die Geschlossenheit. So ist das Dreieck die erste vollständige geometrische Figur. Aus Gedanken und Zweifeln der Zweierstrukturen formt sich eine Idee, ein Gedankengebilde. In der Musik spielen Dreiklänge eine zentrale Rolle und klassische Dichtungen bestehen aus drei Teilen. Während die „Zwei“ nur graue Theorie war, präsentiert die „Drei“ praktische Vorschläge, die aber genauso schnell wieder durch andere ersetzt werden.

 Die „Drei“ war schon immer eine „heilige“ Zahl. Ob in der christlichen oder in den hinduistischen Gottesprinzipien, die Dreieinigkeit der Götter findet sich überall wieder. Im Märchen verheißen Dreierstrukturen immer Glück am Ende. „Tischlein deck dich“ oder „Aschenputtel“ zeigen, dass am Ende von drei Aufgaben das Glück sicher eintreffen wird, erst recht dann, wenn es sich um den dritten Spross einer Familie handelt. In den arabischen Märchen entpuppt sich nach den Fehlschlägen der zwei älteren Brüder die Dritte, die Schwester als erfindungs- und ideenreiche Retterin in schier ausweglosen Situationen.

Stichworte

Ideen, Entschluss, Lebhaftigkeit, Initiative, Spontaneität, Reichtum, praktische Vernunft, Lebenslust, Orgasmus